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10.03.2019 | Kategorie: Veranstaltungen-Pfarre

1. Predigt 1. Fastensonntag

„was vermögen sie mir zu sagen“


Hinführung:

Wenn wir zurückdenken, wir zum Glauben gekommen sind? Kommen uns, zu aller erst Menschen in den Sinn. Sie wurden zu glaubwürdigen Zeugen des Glaubens an Gott. Sie waren deswegen glaubwürdig, weil ihre Gedanken ihr reden echt war, oder authentisch würde man heute sagen.  Oft haben sie uns erzählerisch Bilder von Gott gezeigt, die auf Sehnsüchte von uns getroffen sind. Nicht selten ist dann Neugier entstanden. Ich möchte Sie einladen an den folgenden fünf Fastensonntagen fünf biblische Persönlichkeiten erzählerisch kennen zu lernen.

 

Zur Kindheit und Jugend von Mose:

Mose ist zu einem Archetyp eines glaubenden Menschen geworden. Gott hat mit ihm von Anfang an eine Geschichte begonnen. Mose ist alles andere als ein braver klischeehafter Heiliger.

Moses Geschichte beginnt mit einem Massenmord des Pharaos in Ägypten, er lässt männliche Nachkommen der Hebräer töten, er will damit das Risiko späterer Aufstände verhindern.  Inszeniert von seiner Schwester wird, unbemerkt von den Soldaten, der kleine Mose am Nilufer im Bereich des Palastes angeschwemmt und von der Pharaonenfamilie aufgenommen. Dort lebt er, wie ein Prinz von Ägypten, er erfährt Erziehung und Bildung, er wird zu einem Herrscher und Krieger erzogen. Er weiß nichts von seiner Herkunft von seiner Abstammung, erst langsam entdeckt er seine Familie, sein Volk, die als Sklaven des Pharos in Ägypten leben. Er entdeckt seine Zugehörigkeit und beginnt sich selbst als Hebräer zu erkennen. Er verteidigt sein Volk dabei kommt es zu dem Zwischenfall mit dem ägyptischen Sklavenbewacher der gerade einen Hebräer totschlägt.

 

Mose hat in diesen Momenten den Gott seiner Väter entdeckt der nicht nur gelegentlich oder in einzelnen Situationen wirkt, sondern ein Gott der Zeit und Ewigkeit ist, der in der Biographie von Mose gegenwärtig und wirksam war und wird.

 

Wo ist in meiner Lebensbiographie die Spur Gottes sichtbar?

Wo hat mich die Vorsehung Gottes auf den rechten Weg geführt?

Was habe ich Fähigkeiten lernen dürfen, um anderen zu helfen?

 

Stille (Musik 1 Minute)

 

Wieder zurück zur Moseerzählung:

Gottesoffenbarung und Befreiung

Nach dem er, den Bewacher erschlagen hat, muss Mose flüchten. Seine Flucht durch die Wüste wird selbst zur Todesfalle, der er wieder entkommt.  Im vorgelagerten Steppengebiet trifft er auf Jitro und seine Familie, dem Priester von Midian. Dort baut er sich wieder ein Leben auf und heiratet die Tochter von Jitro Zippora. Eines Tages, als Mose auf der Suche verirrter Schafe war, entdeckte er einen Dornbusch, der brannte aber doch nicht verbrannte, als er näherkam, entdeckte er Gott der zu ihm sprach. Er verbarg sein Gesicht und beugte sich in den Sand, damit er die Näh Gottes aushielt. Gott offenbarte seinen Namen „ich bin der, ich bin da, für dich“. Gott trug Mose auf, nach Ägypten zu gehen um sein Volk aus der Sklaverei in die Freiheit zu führen. Mose tut was Gott im aufträgt, in aller Konsequenz, was immer, das für seine Familie bedeutet hat.

 

Mose erlebt das Gott da ist, dass sein Name Botschaft ist, dass sein Auftrag Heil für viele Menschen bedeutet.

 

Setze ich mich der Gegenwart Gottes aus im Gebetes (Meditation, oder Betrachtung)?

Erkenne ich einen Auftrag Gottes an mich, für Menschen?

Bin ich bereit aus meiner eigenen Gemütlichkeit aufzubrechen?

 

Stille (Musik 1 Minute)

 

Überblick und Abschluss

Mose gelingt es das Volk Gottes aus der Sklaverei zu führen. Dennoch ist es notwendig 40 Jahre durch die Wüste zu gehen, um bereit zu sein für das Gelobte Land in dem, Milch und Honig fließen. Um eine Kultur, des Gottvertrauens zu erlangen. In dem aus den vielen entflohenen Sklaven ein Volk wird, das in Treue zu seinem Gott steht und zu dem Gott steht. Ein Volk, das bereit ist, aus der Idee des Schöpfers zu leben. Das bereit ist der gesamten Schöpfung mit Achtsamkeit und Verantwortung zu begegnen. Das bereit ist Gott in Dankbarkeit und Ehrfurcht zu begegnen. Das bereit ist dem Mitmenschen in Geschwisterlichkeit zu begegnen und Zukunft in Gerechtigkeit und Frieden zu gestalten.

 

Nehmen wir mit aus dieser Begegnung mit Mose was uns angesprochen hat, was uns noch beschäftigt, was uns herausfordert. Halten wir es aus, wenn manches uns noch weiterbewegt. Vielleicht mündet auch manches in ein Gespräch und holt sich daraus neue Inspiration. Manches setzt sich in uns und hinterlässt ein friedvolles Gefühl.

Eines dürfen wir aus der Begegnung mit Mose ganz bestimmt mitnehmen: Ich bin dein/euer Gott, der da ist für dich/für euch.


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